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Der Kindernachmittag im Rahmen des städtischen Ferienprogramms bescherte der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen vergangenen Samstag ein volles Haus. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichem Wetter mit Temperaturen jenseits der 30 °C strömten ab 14 Uhr rund 300 Kinder mit ihren Eltern auf das Feuerwehrgelände an der Unghauser Straße.

Ganz im Mittelpunkt stand hier die Jugendgruppe der Feuerwehr, welche für den Nachmittag ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet hatte. Neben den beliebten Wasserspielen standen Rundfahrten in zwei Feuerwehrautos wieder hoch im Kurs. Unter der Führung der beiden Jugendwarte Anton Maier und Christian Kraus durften die Kinder auch die Atemschutzübungsstrecke des Landkreises Altötting besichtigen. Die Wasserabgabe aus verschiedenen feuerwehrtechnischen Armaturen sorgte nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern demonstrierte auch eindrucksvoll, welch vielfältige Möglichkeiten die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung hat. Dass es erst gar nicht so weit kommt, hilft die Bekämpfung von Entstehungsbränden mit Handfeuerlöschern durch Laien, größeren Schaden abzuwenden und ein Feuer einzudämmen. Der richtige Umgang mit Feuerlöschern kann nicht früh genug geübt werden, weshalb ein Feuerlöschtrainer des Kreisfeuerwehrverbandes Altötting eine weitere Attraktion dieses Nachmittags bot. Diese Anlage bietet die Möglichkeit, eine Übungsflamme in einem brennenden Papierkorb gefahrlos zu simulieren und jedem Kind einen Löscherfolg zu bieten. Der stellvertretende Kreisjugendwart Andreas Spindler erklärte hierbei, "dass den Kindern die Scheu genommen wird, bei einem Entstehungsbrand eventuell selbst zum Feuerlöscher zu greifen, Erwachsene zu alarmieren oder gar einen Notruf abzusetzen."

Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner hatte von Vereinsseite wieder ein umfangreiches kulinarisches Programm ausgearbeitet und erstmals konnten den Besuchern sogar frisch gebackene Crêpes angeboten werden. "Unser Gelände ist für diese Veranstaltung ideal. Der geschlossene Innenhof der Feuerwehr ermöglicht es den Eltern, die Kinder zu den angebotenen Attraktionen zu schicken und selbst bei Kaffee und Kuchen Informationen über unsere ehrenamtliche Organisation zu erhalten", so Lindner.

Im Idealfall beginnt das ein oder andere Kind dann selbst einmal eine Ausbildung in der Jugendfeuerwehr, was ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr möglich ist. Kommandant Haringer weist zum langfristigen Weiterbestehen der Feuerwehr der Jugendarbeit, zu dem auch der Kindernachmittag gehört, deshalb eine große Bedeutung zu. "In den Tagen zuvor haben Vertreter der Feuerwehr rund 700 Einladungen in den Burghauser Kindergärten verteilt. In den Schulen ist unser Veranstaltungsklassiker über das städtische Ferienprogramm bekannt und wir mobilisieren an diesem Tag alles, was in unserer Macht steht." Wie der überwältigende Zuspruch zeigt, hat sich das auch in diesem Jahr wieder ausgezahlt, wie alle Verantwortlichen zufrieden Resümee ziehen.