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Ein Brand in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen war das Hauptszenario des 24-Stunden-Tages der Jugendfeuerwehr Mehring am vergangenen Wochenende. Beim 24-Stunden-Tag verbringen die Jugendlichen einen vollen Tag in Alarmbereitschaft am Feuerwehrgerätehaus, rücken zu diversen unangekündigten Übungseinsätzen aus und empfinden somit eine Schicht in einer Berufsfeuerwehr nach.

Beim angenommenen Brandeinsatz am Samstagabend wurden aufgrund der Schwere des Schadensereignisses die Jugendfeuerwehren aus Burghausen und Emmerting, sowie Kräfte der BRK-Bereitschaft hinzugezogen. Die Jugendfeuerwehr Burghausen rückte mit dem Mittleren Löschfahrzeug in Staffelbesatzung an und stellte die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung im Innenhof sicher. Im Gebäudeinneren wurden mehrere eingeschlossene Personen vermutet, weshalb zwei Trupps der Burghauser Einheit im Wechsel unter altersgerechten Atemschutzgeräteatrappen in den Innenangriff vorgingen. Der Erfolg stellte sich schnell ein, als eine nach der anderen Person von den Nachwuchskräften ins Freie gerettet wurde und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.

Das Mittlere Löschfahrzeug war währenddessen dazu übergegangen, eine Riegelstellung außerhalb des Gebäudes an der Längsseite aufzubauen. Im Innenangriff spitzte sich die Lage derweil noch mal unerwartet zu, da ein Eigenunfall mit einem verletzten Atemschutzgeräteträger simuliert wurde. Doch auch diese Herausforderung meisterten die Jugendlichen in kurzer Zeit und retteten den verletzen Kameraden und stellten somit einen Übungserfolg auf ganzer Breite her. Äußerst zufrieden zeigten sich auch die beiden Burghauser Jugendwarte Anton Maier und Christian Kraus. "Es ist nie zu früh, die wehr- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu üben und sich bereits im Jugendwehralter untereinander auszutauschen", so lobten die beiden Jugendwarte die gut organisierte Übung.