Der schwere Atemschutz wurde Mitte der 60er Jahre in den Feuerwehren eingeführt und viele Feuerwehreinsätze sind schon lange nicht mehr ohne ihn denkbar. Er wird immer dann eingesetzt, wenn die Umluft für den Feuerwehrmann gefährlich werden kann. Rauchgase, aber auch andere Gase, sind nicht nur meist giftig, sondern verdrängen auch die atembare Umluft.

Im Landkreis Altötting ist seit 1985 ist die Atemschutzausbildungstelle im Feuerwehrhaus der Stadt Burghausen untergebracht. Hier werden jedes Jahr die Atemschutzgeräteträger und CSA- Träger des Landkeises Altötting ausgebildet.

Desweiteren ist jeder Atemschutzgeräteträger dazu verpflichtet, einmal im Jahr einen Belastungstest in der Atemschutzstrecke zu bestehen.

Zusätzlich wurde vom Land Bayern eine gasbefeuerte Brandsimulationsanlage für die sogenannte "Heisse Ausbildung" zur Verfügung gestellt.