Zwei Tage vor Heilig Abend ist wohl ein geeigneter Zeitpunkt, um im neumodernen, vorweihnachtlichen Gefühlscocktail der urmenschlichen Sehnsucht nach Frieden mit einer Geste Tribut zu zollen. So kehrt auch am Burghauser Stadtplatz alljährlich etwas Frieden ein, wenn die Jugendfeuerwehren des Landkreises Altötting das in der Geburtsgrotte Christi entzündete Friedenslicht von ihren österreichischen Kameraden empfangen. Es könnte wohl einer perfekten Inszenierung gleich kommen, doch die Kulisse dieses Schulterschlusses ist historisch-weihnachtliche Realität. Tausende Lichter der Burghauser Weihnacht, der Duft von Punsch und Glühwein und die über allem trohnende, rekordbetitelte Wehranlage, bilden diesen perfekten Rahmen, wie es ihn wohl nur einmal gibt.

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Feuer ist auch jenes Element, welches die Wehren jen- und diesseits der Salzach seit nahezu deren Bestehen eint. Immer wieder sind Einsätze, vor allem aus dem frühen 20. Jahrhundert überliefert, wo Brände durch Funkenflug gar über den Fluss übergesprungen sind und beiderseits die Wehren forderte. Feuer, das damals durch die Ausbreitung über den Fluss Leid und Schaden brachte, bringt heute Frieden.

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So marschierten nämlich gegen 17 Uhr die Jugendfeuerwehren des Landkreises über die ihrem Namen schon lange nicht mehr gerecht werdende Grenzbrücke, um das Friedenslicht von den österreichischen Kameraden in Empfang zu nehmen. Zu den vielen ehrwürdigen Tugenden der Feuerwehr, ist vor allem in der Vorweihnachtszeit also auch immer die Friedfertigkeit hinzu zu zählen, von welcher sich das Wort Frieden ableitet.

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Dies begründeten beim offiziellen Teil auch die ranghohen Vertreter von beiden Uferseiten am Burghauser Stadtplatz. Nach Worten vom Feuerwehrgeistlichen Michael Brunn nahmen die weltlichen Vertreter das Friedenslicht in Empfang. Bezirksfeuerwehr-Vorsitzender KBR Karl Neulinger, Bezirksfeuerwehr-Kommandant Alois Wengler, KBR Werner Huber, stellv. LR Stefan Jetz, sowie die beiden Stadtoberhäupter Christa Seemann und Johann Reschenhofer sprachen sich unter der Moderation von Kreisjugendwart Rupert Maier für den Frieden aus.

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Eine frohe und gesegnete Weihnacht 2014 wünscht
Kreisbrandinspektion, Kreisfeuerwehrverband und Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Altötting

msz

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