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Der vergangene Freitag war ein Jubeltag für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Burghausen. Franz Haringer sen., ein ganz Großer; ein Grandseigneur der Wehr, durfte seinen 80. Geburtstag feiern.

"Einer, der schon immer mehr als seine Pflicht getan hat, sofern er den Dienst in der Feuerwehr überhaupt als Pflicht gesehen hat" sagte anlässlich des 60. Geburtstages schon Landrat Seban Dönhuber. 20 Jahre später hat dieser Satz nach wie vor bestand und sagt vieles über die Lebensleistung von Franz Haringer sen. aus.

Es war ein großer Bahnhof, als der Jubilar vergangenen Freitag in der historischen Drehleiter der Wehr zu seiner Geburtstagsfeier von Sohn Franz und Enkel Christoph gefahren wurde. Neben zahlreichen Kameraden und der lieben Familie gratulierten auch Bürgermeister Hans Steindl, Stadtpfarrer Erwin Jaindl, Kreisbrandrat Werner Huber und Kreisbrandinspektor Alois Wieser im Burghauser Feuerwehrhaus. Telegrammartig trug Franz Haringer sen. seine Lebensstationen der Festgesellschaft vor. Ein Leben, voller Arbeit, Fleiß, Höhen und Tiefen und gekennzeichnet von Momenten der Freude und durch persönliche Schicksalsschläge. "Der größte Segen sind für mich meine drei Kinder und die Enkelkinder, die sie mir geschenkt haben", erklärte der Kreisbrandinspektor emeritus, Franz-Johann Haringer, mit stolzem Blick. Mittlerweile ist Sohn Franz-Xaver Haringer, nicht nur seit vielen Jahren als Kommandant an der Wehrführung, sondern auch auf Kreisebene in gleicher Funktion, als Kreisbrandinspektor, engagiert. Die beiden Enkel Christoph und Thomas leisten ebenso aktiven Dienst in der Feuerwehr Burghausen. Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner sprach davon, "dass man Franz-Haringer sen. wohl auch als Begründer einer Dynastie in der Burghauser Feuerwehr bezeichnen kann" und gratulierte recht herzlich im Namen aller Kameraden.