Modell vom Feuerwehrhaus

Damit Sie sich erst einmal einen kleinen Überblick über unser Feuerwehrhaus verschaffen können, möchten wir Ihnen hier ein Modell zeigen. Es wurde von den Feuerwehrmitgliedern Adolf Kreil, Raimund Hubert und Richard Kreil gebaut.


Das heutige Hauptgebäude der Feuerwehr Burghausen wurde 1936 ursprünglich als Hitlerjugndheim errichtet und kurz nach dem 2. Weltkrieg als normales Wohnhaus genutzt. Zu dieser Zeit hatte die Feuerwehr in Burghausen noch mehrere Standorte in der Altstadt. Erst am 2. Oktober 1971 wurde das Gebäude an der Unghauser Straße zum zentralen Feuerwehrhaus. Bei den umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde eine Fahrzeughalle mit Werkstatt, zehn Fahrzeugstellplätzen und ein 21,5 m hoher Schlauchtrockenturm errichtet.

Im Hauptgebäude befinden sich neben einem großen Schulungsraum und einem Aufenthaltsraum mit Küche auch noch die Atemschutzwerkstatt  und die Atemschutzstrecke des Landkreises Altötting. Im Schulungssaal haben etwa hundertzehn Personen Platz. Er dient überwiegend in den Wintermonaten als Raum zum Aus- und Weiterbilden unserer Feuerwehrleute. Aber auch für andere Veranstaltungen, zum Beispiel als Wahllokal wird er von der Stadt genutzt.

Der Aufenthaltsraum mit Küche ist ebenfalls im Hauptgebäude untergebracht. Hier sammeln sich, die in Bereitschaft stehenden Kameraden. Hier wird auch nach dem Einsatz über das Erlebte geredet oder nach den allmontaglichen Ausbildungsdiensten beisammen gesessen. Aber dieser Raum wird nicht nur von unseren Kameraden genutzt. Durch die Atemschutzstelle des Landkreises nutzen viele Teilnehmer diese Räumlichkeiten.

Im Jahre 1977 wurde in Burghausen die BOS- Funkalarmierung eingeführt. In diesem Zuge musste eine Zentrale mit Nachalarmierungsstelle für den südlichen Landkreis eingerichtet werden. Hierfür war ebenfalls ein kleiner Anbau nötig. Von hier aus können bei Bedarf weitere Kräfte aus den umliegenden Feuerwehren angefordert werden. Aber auch bei größeren Unwettern oder Hochwassern werden hier die Einsätze koordiniert, die Fahrzeuge eingeteilt und telefonisch Kontakt zu anderen Institutionen und Firmen gehalten. So kann man innerhalb kürzester Zeit schweres Gerät organisieren.

Ebenfalls im Hauptgebäude ist die Atemschutzwerkstatt des Landkreises Altötting untergebracht. Ein Teil der Feuerwehren des Landkreises und auch Feuerwehren aus Österreich lassen hier ihre Druckluftflaschen füllen und ihre Atemschutzgeräte überprüfen. Hier für ist ihr Ansprechpartner der hauptamtliche Gerätewart der Feuerwehr Burghausen.

Der Innenhof des Feuerwehrhauses wird bei Einsätzen als Parkmöglichkeit der Zivilfahrzeuge unserer Einsatzkräfte genutzt. Er ist gleichzeitig auch Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge. Aber auch für Leistungsabzeichen wird hier ausgebildet und die Prüfung abgelegt.

In der Fahrzeughalle stehen die elf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Burghausen jederzeit zum Einsatz bereit. Es werden natürlich nicht alle Fahrzeuge bei einem Alarm mitgenommen. Als Erstes fährt nur, der dem Alarmbild zugeordnete Zug zur Einsatzstelle. Allerdings ist es in der Vergangenheit schon einige Male vorgekommen, dass alle Feuerwehrfahrzeuge ausrücken mussten, um an mehreren Einsatzstellen zu arbeiten.




                          
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